Liebe Leserinnen und Leser,
der
Oktober beginnt wieder mit den Demos der Friedensbewegung.
Wie im Vorjahr finden sie in Berlin und Stuttgart statt.
Berlin gönnt sich dazu schon am 2. Oktober eine
Großveranstaltung unter der Überschrift "Unzwingbar - Kein
Bock auf Krieg und Wehrpflicht" (https://www.unzwingbar.de/)
Mit Wigbert Tocha, Clemens Ronnefeldt und Ruth Aigner wollen
wir uns Wigberts neues Buch "Friedenstüchtig werden -
Überredung zum Pazifismus" am 14.Oktobr im EineWeltHaus
anschauen. Kommt also zahlreich.
Und dann wie jedes Jahr im Oktober hält die deutsche Sektion
wieder ihre Delegiertenversammlung auf dem Hintergrund
geringerer Mittel, wie das schon in der digitalen
Zeitschrift zum Ausdruck gebracht wurde. Hier wird wohl auch
über eine moderate Erhöhung der Mitgliedsbeiträge geredet
werden.
Gleich zu Beginn des Septembers wurde unsere neue
Wanderfriedenskerze, die wiederum Schwester Katharina aus
dem Dachauer Karmel gestaltet hat, mit anderen
Wanderfriedenskerzen im Frankfurter Dom auf die Reise
geschickt. Sie kann über
muenchen@paxchristi.de
ausgeliehen werden.
Begleitmaterialen
zum Thema der Wanderfriedenskerze
können vom Diözesanverband Rhein-Main bezogen werden.
Ich hoffe, Sie finden in diesem Newsletter die eine oder
andere interessante Veranstaltung
Ihr/Euer Martin Pilgram,
Vorsitzender von pax christi im Erzbistum München und Freising
02. Oktober 2026, 16:00,
18:00 Uhr
Friedenszeichen
Das Geschäft
mit dem Krieg
|
30
Minuten Texte, Klänge, Schweigen
Seit vielen Jahren engagiert sich pax christi
dafür, Rüstungsexporten aus Deutschland einen
Riegel vorzuschieben. pax christi hat deshalb
gemeinsam mit anderen Organisationen aus der
Friedensbewegung, der Menschenrechtsbewegung und
der Entwicklungszusammenarbeit die Kampagne
„Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“
ins Leben gerufen, die seit vielen Jahren durch
vielfältige Aktionen auf das Problem der
Rüstungsexporte aufmerksam macht.
„Rüstungsgüter sind … keine Waren wie andere.
Sie sind Ausdruck grundlegender
Sicherheitsprobleme. Aufgrund ihrer teils
enormen Zerstörungsgewalt sind sie hochgradig
legitimationsbedürftig und erfordern daher eine
besondere Kontrolle. So sind diese hoch
ambivalenten Mittel ein moralisches Übel, an das
man sich nicht gewöhnen darf, sondern auf dessen
Verringerung hingewirkt werden muss.“ Friede
diesem Haus, Deutsche Bischofskonferenz, 2024
Ort: Erding Schrannenplatz
(16:00), Dorfen, Unterer Markt (18:00)
|

3.Oktober
2026, 13:00 Uhr
Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht
und Krieg!
Für Frieden, demokratische Rechte und soziale
Sicherheit!
13.00 Uhr Kundgebung Schlossplatz Stuttgart,
ca. 14.00 Uhr Demozug durch Stuttgart,
ca. 15.00 Uhr Abschlusskundgebung Schlossplatz.
Flyer und Plakate
stehen ab sofort zum Bestellen oder Download
bereit.
Aufruf für die Demonstration am 3. Oktober 2026:
aktuelle und weitere Infos siehe
https://friedensdemo0310.org

13.
Oktober
2026, 18:00 Uhr
Friedensgottesdienst
pax
christi lädt ein zum monatlichen Friedensgottesdienst in der
Krypta von St. Bonifaz. Im September wird Luitgard
Golla-Fackler den Gottesdienst mit uns
feiern.
Nach dem Gottesdienst können wir uns wieder im
Pfarrzentrum von St. Bonifaz treffen. (mehr)
Ort: St. Bonifaz, Krypta,
München, Karlstr. 34

14. Oktober
2026, 19:00 Uhr
Friedenstüchtig werden - Plädoyer für den Pazifismus
Buchvorstellung
und Gespräch mit Wigbert Tocha, Clemens Ronnefeldt und Ruth
Aigner. Der
Bellizismus ist mit Macht zurück. Kriegsdenken und
Kriegshandeln bestimmen die Politik in einem erschreckenden
Ausmaß. Kriegskonformismus breitet sich aus. (mehr)
Ort: EineWeltHaus
München, Schwanthalerstraße 80/Rückgebäude, Großer Saal

23.-25. Oktober 2026
pax christi Delegiertenversammlung
pax
christi - Deutsche Sektion e.V. tagt wieder in Altenberg
Vom 23. - 25. Oktober tagt die pax
christi-Delegiertenversammlung wieder in Haus Altenberg
in Odenthal.
Weitere Informationen folgen
noch. Wer auf die Delegiertenversammlung
mitfahren möchte, melde sich bitte unter
muenchen@paxchristi.de
Ort: Jugendbildungsstätte Haus
Altenberg, Ludwig-Wolker-Straße 12, 51519 Odenthal

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interessieren könnte:
01. - 03.
Oktober 2026
Lange Nach der Demokratie in Starnberg
 Demokratie
lebt vom Mitmachen, vom Zuhören und vom gemeinsamen
Ringen um gute Lösungen. Genau dazu lädt die „Lange
Nacht der Demokratie“ vom 1. bis 3. Oktober 2026 in
Starnberg ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet
ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und
Erwachsene – mit Diskussionen, Workshops, Musik, Film,
Mitmachaktionen und Begegnungen. Die „Lange Nacht der
Demokratie“ ist ein bayernweites Projekt des
Wertebündnis Bayern. In Starnberg wird sie von der vhs
StarnbergAmmersee, dem Starnberger Dialog für
friedliches Zusammenleben und dem Kreisjugendring
Starnberg gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern
organisiert. Schirmherr ist Landrat Stefan Frey.
Das vollständige Programm finden Sie im online unter:
https://www.vhs-starnbergammersee.de/lange-nacht-der-demokratie
Kurzüberblick Gesamtprogramm:
• 1. Oktober:
Auftakt „Fairplay im Sport – Fairplay für die
Demokratie“, Schlossberghalle Starnberg
• 2. Oktober:
Aktionstag mit zahlreichen Veranstaltungen, Workshops,
Jugendangeboten, Kino, Demokratiemeile und
Big-Band-Konzert der Musikschule
• 3. Oktober:
Kino, Demokratiekirche, Kanzelrede, Orgelkonzert und
Begegnung in der Friedenskirche

02. Oktober
2026, 18:30 Uhr
Age against Abschiebung
Das Solifestival
Der
Bayerische Flüchtlingsrat lädt ein, mit euch dieses Jahr
gleich drei Jubiläen zu feiern!
40 Jahre Bayerischer Flüchtlingsrat:
Seit 1986 macht der Bayerische Flüchtlingsrat sich als
Menschenrechtsorganisation stark für die Rechte von
Geflüchteten und Migrant*innen.
30 Jahre rage against abschiebung: 1996
fand das erste Mal das Soli-Festrival statt und ist seitdem
das größte regelmäßig stattfindende antirassistische
Festival im süddeutschen Raum, veranstaltet vom Bayerischen
Flüchtlingsrat.
20 Jahre Hinterland Magazin: Eine
ehrenamtlich tätige Redaktion aus Expert*innen, Engagierten,
Journalist*innen und Medienschaffenden berichtet seit 2006
mit insgesamt 60 Ausgaben über flucht- und
migrationsspezifische Themen. (mehr)
Ort: Feierwerk Kranhalle,
Hansastr. 39-41 81373 München

02.
Oktober 2026, 19:00 Uhr
Meinungsfreiheit, Populismus,
Verfassungsgrenzen
Menschenwürde
und Grundgesetz in der aktuellen
Debatte
„Die
Würde des Menschen ist unantastbar“
– kaum ein Satz prägt das
Selbstverständnis der Bundesrepublik
stärker als Artikel 1 des
Grundgesetzes. Doch welche Bedeutung
hat dieser Verfassungsgrundsatz in
einer Zeit, in der über die Grenzen
der Meinungsfreiheit, den Umgang mit
populistischen Bewegungen und die
Rolle des Verfassungsschutzes
intensiv gestritten wird? Georg M.
Oswald geht der
Entstehungsgeschichte nach und
richtet den Blick zugleich auf
aktuelle Debatten: Wie weit reicht
die Meinungsfreiheit? Und wie lässt
sich eine offene Gesellschaft gegen
ihre Feinde verteidigen, ohne ihre
eigenen Prinzipien zu gefährden? (mehr)
Georg M. Oswald
arbeitet als Schriftsteller und
Jurist in München. Seine Romane und
Erzählungen zeigen ihn als
gesellschaftskritischen
Schriftsteller, sein erfolgreichster
Roman "Alles was zählt", ist mit dem
International Prize ausgezeichnet
und in zehn Sprachen übersetzt
worden. Zuletzt erschien von ihm
u.a. der Roman "Vom Geist der
Gesetze".
anmelden
Ort: Münchner
Volkshochschule, Einsteinstraße 28,
81675 München

05. Oktober
2026, 12:30 Uhr
Algorithmen, KI und Social Media: Wie
kann ein kompetenter Umgang mit digitalen Medien gelingen?
Altersgrenzen
und Verbote für soziale Medien werden derzeit breit
diskutiert. Doch helfen solche Maßnahmen beim Umgang mit den
Herausforderungen digitaler Medien oder verlagern sie diese
nur? Vor diesem Hintergrund beschäftigen wir uns mit der
Frage, wie eine bewusste Nutzung digitaler Medien gelingen
kann und welche Rolle Medienkompetenz dabei spielt.
Dr. Larissa Leonhard ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
der LMU München und beschäftigt sich in ihrer Forschung
unter anderem mit der Medienkompetenz Jugendlicher in
zunehmend durch Algorithmen und KI geprägten
Medienumgebungen.
Nach dem Impuls freuen wir uns auf Ihre Fragen und einen
spannenden Austausch!
Die Online Reihe Lunch & Learn von Domberg-Akademie und
Münchner Bildungswerk bietet wertvolles Wissen zu
gesellschaftspolitischen Fragestellungen in kompakter Form -
direkt auf den Mittagstisch.
anmelden
Ort: online

05.Oktober 2026, 18:00 Uhr
Nicht neutral!
Zum Mythos des Neutralitätsgebots für
Vereine
Vereine
und Organisationen, die sich demokratisch positionieren oder
einsetzen. sind aktuell verstärkt Angriffen ausgesetzt. Sie
sehen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, gegen ein
vermeintliches Neutralitätsgebot zu verstoßen. Auch wenn es
kein Neutralitätsgebot für Vereine gibt, argumentieren
rechtsautoritäre und konservative Akteur*innen immer wieder
damit. Sie begründen so die Streichung von Fördergeldern für
politisch missliebige Projekte.
Spätestens seit der Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Fraktion
im Februar 2025 zu verschiedenen gemeinnützigen Vereinen und
der darauffolgenden öffentlichen Debatte ist vielerorts
Verunsicherung spürbar: Was dürfen gemeinnützige
Organisationen sagen – und was (angeblich) nicht?
In unserer Veranstaltung möchten wir über den Mythos
Neutralität sprechen. Ziel ist es, Vereinen Informationen an
die Hand zu geben, die ihnen mehr Sicherheit in ihrer
gesellschaftspolitischen Positionierung ermöglichen.
Dabei möchten wir unter anderem folgenden Fragen
nachgehen:
- Warum sind Vereine für eine
demokratische Gesellschaft unverzichtbar?
- Was bedeutet Neutralität – und wer
muss wem gegenüber wir neutral sein?
- Wie können sich Vereine und andere
Akteure der Zivilgesellschaft demokratisch
positionieren?
- Was bezweckt die Forderung von
Neutralität gegenüber Vereinen politisch?
Bei dieser Veranstaltung geben wir
Antworten auf diese Fragen und möchten klarstellen und
ermutigen: Eine demokratische Gesellschaft ist nichts
Neutrales und für die allermeisten Akteure gibt es kein
„Neutralitätsgebot“, sondern ein Demokratiegebot.
Zivilgesellschaft und Engagement sollen sich an der
Menschenwürde, den Grundrechten und der Vielfalt ausrichten.(mehr)
Mit:Tillmann Schröder , M.A.
Politikwissenschaften, Bildungsreferent Heinrich Böll
Stiftung RLP
Anmeldung
Ort: online

07. Oktober 2026, 18:30 Uhr
TikTok, X und Co.
Meinungsfreiheit vs. Manipulation
Seit
Jahren ist die Nutzung von Social Media Plattformen aus der
Arbeitswelt und dem privaten Leben vieler Menschen nicht
mehr wegzudenken. Social Media löst zunehmend die
klassischen Medien wie Zeitungen, Radio und Fernsehen als
Informationsquelle ab. Doch sind diese Informationen genauso
verlässlich, wie die Informationen aus den herkömmlichen
Medien? Algorithmen und Künstliche Intelligenz bestimmen die
Inhalte, die die Nutzerinnen und Nutzer der Plattformen zu
sehen bekommen.
Weltweit nutzen Staaten, Parteien und Personen in
Regierungsverantwortung diese Netzwerke, um zu kommunizieren
und ihre Politik und Programme zu erklären. Insbesondere
populistischen und extremistischen Akteuren bieten Social
Media Plattformen eine Bühne, um ihre Inhalte und auch Fake
News zu verbreiten. Für Verwenderinnen und Verwender der
Social Media Apps wird es aufgrund der (vorausgewählten)
Informationsfülle zusehends schwieriger, wahre von falschen
Informationen zu unterscheiden. Eine weitere Gefahr liegt
darin, dass der Besitz der Plattformen mittlerweile in den
Händen einiger weniger Milliardäre liegt. Vor allem
ökonomische Interessen bestimmen, wie die Algorithmen der
Plattformen programmiert werden und ob Inhalte auf ihren
Wahrheitsgehalt überprüft werden.
Stellen Social Media Plattformen inzwischen eine Gefahr
für die Demokratie dar? Muss die „Meinungsfreiheit“ auf den
Plattformen begrenzt werden und welche Regulierungen sind
denkbar, notwendig und sinnvoll? Und nicht zuletzt: sollte
es Altersbeschränkungen für die Nutzung der verschiedenen
Plattformen durch Kinder und Jugendliche geben? (mehr)
mit:
Prof. Dr. Alexandra Borchardt,
Julia Engelsmann,
Jan Ippen,
Vivian Pein,
Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher
Anmeldung
Ort: Katholische Akademie in Bayern,
und
Livestream on YouTube

07. Oktober
2026, 19:30 Uhr
Auftakt des Terrors – Frühe
Konzentrationslager im Nationalsozialismus
Vor
über 90 Jahren, am 30. Januar 1933, übernahmen die
Nationalsozialisten in Deutschland die Regierung. Sie
etablierten eine terroristische Diktatur und entrechteten,
verfolgten und ermordeten Millionen von Menschen. Bei der
Durchsetzung und Sicherung der nationalsozialistischen
Herrschaft spielten die Konzentrationslager (KZ) eine
zentrale Rolle. Heute kennen viele Menschen die Namen der
großen Konzentrations- oder Vernichtungslager wie Buchenwald
oder Auschwitz, aber nur wenige haben schon einmal von
frühen Konzentrationslagern wie Osthofen oder Breitenau
gehört.
Die frühen Konzentrationslager wurden in den ersten Monaten
der NS-Diktatur eingerichtet und teils schon nach wenigen
Wochen oder Monaten wieder geschlossen. Das
nationalsozialistische Regime erprobte dort Instrumentarien
der Gewalt. Der Weg in den millionenfachen Massenmord war
damit noch nicht vorgezeichnet, aber geebnet. Die frühen
Konzentrationslager markierten den Auftakt des Terrors. (mehr)
Referent: Dr. Christoph Thonfeld,
stellvertretender Leiter der KZ-Gedenkstätte Dachau
Ort: Evangelische Versöhnungskirche in der
KZ-Gedenkstätte (Zugang am Abend nur über Karmel Heilig
Blut, Alte Römerstraße 91, 85221 Dachau)

10. Oktober
2026, 14:00 Uhr
Frieden leben, Vielfalt feiern!
25 Jahre Eine WeltHaus München
Es
erwartet Euch ein vielfältiges Programm für Groß und
Klein: Infoshops, Workshops, Clown-Show, Tanz,
länderspezifisches Essen, Tombola, ein musikalisches
Abendprogramm und vieles mehr.
Mehr Infos zum Programm gibt es hier.
mit dem
Flyer zum Fest.
Kommt vorbei mit Familie, Freund*innen und Bekannten -
wir feiern bei jedem Wetter!
Gerne die Einladung auch weiterleiten.
Wir freuen uns auf Euch und auf einen unvergesslichen Tag
voller Begegnung, Freude und Gemeinschaft. (mehr)
Ort: EineWeltHaus, Schwanthalerstraße
80, 80336 München

18. Oktober 2026, 14:30 Uhr
Hoffnung wagen
12. Pasinger Friedensweg
Manchmal
genügt ein kleiner Funke, um die Dunkelheit zu durchbrechen.
Ein Gedanke, ein Wort, ein Schritt - und es öffnet sich ein
Raum, in dem Neues möglich wird. Hoffnung beginnt oft
unscheinbar. Und doch hat sie die Kraft, unser Denken, unser
Miteinander und vielleicht sogar unsere Welt zu verändern.
Beim 12. Pasinger Friedensweg möchten wir in einer von
Ungewissheit, Angst und Spannungen geprägten Zeit gemeinsam
„Hoffnung wagen". An
den einzelnen Stationen erwarten uns Impulse, Musik, Symbole
und
persönliche Geschichten, die dazu einladen, innezuhalten,
Perspektiven zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu
kommen.
neue
Denn am Ende zählt nicht, welcher Religion oder Kultur wir
angehören, sondern wie wir miteinander leben: Ob wir
füreinander ein Herz haben, uns als Teil einer gemeinsamen
Menschheitsfamilie verstehen und uns von der Hoffnung
bewegen lassen - als Kraft gegen Resignation und als Mut, im
Vertrauen auf Gott für Frieden und Gerechtigkeit
einzustehen.
Wir laden Sie herzlich ein, den 12. Pasinger Friedensweg mit
uns zu gehen.
Startpunkt:
katholische Pfarrkirche St Wolfgang, Pippinger Straße 51 in
81245 München

20. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Gefährliche Bildung
Verschwörungsideologisch-antisemitische Risiken und
Nebenwirkungen
Rechte
Esoterik hat in den letzten Jahren zunehmend Einfluss auf
viele gesellschaftliche Bereiche gewonnen, darunter auch auf
das Bildungswesen. Sie verknüpft alternative Bildungsansätze
mit ideologischen Inhalten, die antisemitische, völkische
und verschwörungsideologische Weltbilder transportieren. Die
Bildungsforscherin Rita Nikolai und der
Weltanschauungsexperte Matthias Pöhlmann analysieren diese
Entwicklungen, sie zeigen die Gefahren insbesondere für die
Schule als Ort demokratischer Bildung und entwickeln
Strategien zur Prävention. (mehr)
Moderation:
Pfr. Reiner Schübel, Studienleiter
für Theologie, interreligiöser Dialog, Ökumene und
Gesellschaft an der Evangelischen Akademie Tutzing
mit
Prof. Dr. Rita Nikolai,
Professorin für Pädagogik mit Schwerpunkt, Vergleichende
Bildungsforschung, Universität Augsburg
anmelden
Ort:
Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24,
80331 München

22. Oktober 2026,
19:00 Uhr
Das Vermächtnis des 20. Juli 1944
Stauffenberg und seine Familie
Am
20. Juli 1944 scheiterten die intensiv vorbereiteten
Umsturzpläne, das Terrorregime der Nationalsozialisten zu
überwinden. Claus Schenk Graf von Stauffenbergs Versuch,
Hitler zu töten, war misslungen. Es folgte eine Welle von
Verhaftungen und Hinrichtungen vieler Beteiligter mit
drastischen Auswirkungen auf deren Familien. Die historische
Bedeutung des 20.Juli 1944 liegt darin, dass sich bei
Gelingen des Umsturzes der Lauf der Geschichte hätte ändern
können. Zeitlose Bedeutung hat zudem das Erbe der
Widerstandskämpfer und damit die moralische Dimension des
Versuches, Tyrannei und Gewaltherrschaft zu beenden.(mehr)
Referentin: Sophie von Bechtolsheim, eine Enkelin
Stauffenbergs und selbst Historikerin, berichtet über ihre
Großeltern Nina und Claus und das Vermächtnis des 20. Juli
1944.
anmelden
Ort:
Aula des Gymnasiums Seligenthal, Landshut
Bismarckplatz 14
84034
Landshut

22. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Russland
Eine deutsche Erfindung
Seit
2022 führt Russland einen offenen Angriffskrieg gegen die
Ukraine. Dennoch blicken in Deutschland immer noch viele
Menschen überraschend positiv auf das Land – auch im Westen.
Dabei geht es weniger um ein Abbild des realen historischen
oder gegenwärtigen Russlands, sondern um die Idee
„Russland“. Sie dient als Projektionsfläche für Hoffnungen,
Ängste und Erwartungen und hat oft mehr mit innerdeutschen
Debatten und Befindlichkeiten zu tun als mit dem östlichen
Nachbarn selbst. Warum ist das so? Gwendolyn Sasse sucht
nach Erklärungen und zeigt, wie die Deutschen sich ihr
Russland erfanden. (mehr)
Prof. Dr.
Gwendolyn Sasse ist Direktorin des Zentrums
für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) in Berlin
und Einstein-Professorin für Vergleichende Demokratie- und
Autoritarismusforschung an der Humboldt-Universität zu
Berlin.
anmelden
Ort:
Online via Zoom

28. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Wie man Populisten besiegt - Gegen den
liberalen Defätismus
Eine
Veranstaltung für alle, die wissen wollen, wie man der
autoritären Welle entkommen kann.
Die Bundestagswahl hat gezeigt: die Mitte schrumpft, die
Ränder erstarken. Die AfD ist nun die zweitstärkste Kraft im
Parlament. Während in vielen europäischen Staaten
rechtskonservative Parteien auf dem Vormarsch sind, zerstört
der wiedergewählte Donald Trump nicht nur die Demokratie,
sondern auch die Institutionen des Staates – im Namen der
einfachen Leute, die sich angeblich durch irreguläre
Migration und »woke« Eliten bedroht sehen. Blüht uns in vier
Jahren etwas Ähnliches? Karolina Wigura zeigt an Brasilien,
den USA, Polen und der Slowakei, was geschieht, wenn
Populisten wiedergewählt werden oder aber liberale
Demokraten zurück an die Regierung gelangen. Eine
Veranstaltung für alle, die wissen wollen, wie man der
autoritären Welle entkommen kann. (mehr)
Prof. Dr. Karolina Wigura ist eine polnische
Soziologin, Ideenhistorikerin und Journalistin
anmelden
Ort: online - über zoom

29. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Linker Antisemitismus« – Zur Kritik
eines Kampfbegriffs
Buchvorstellung und Diskussion mit
Gerhard Hanloser
Die
Behauptung, es gäbe einen gefährlichen »linken
Antisemitismus«, erfuhr nach dem 7. Oktober eine drastische
Verschärfung. Was bislang noch ein Diskurs war, der mit
Konstruktionen, Unterstellungen und Lügen operierte, wurde
verpolizeilicht. Der Vorwurf zielt auf antiimperialistisch,
antikolonial oder menschenrechtlich eingestellte Linke. Wer
die deutsche Staatsräson nicht teilt und andere Lehren aus
NS-Geschichte, vergangener Verfolgungspraxis und Völkermord
zieht, sieht sich moralischer Verdammung, zuweilen
Verfolgung ausgesetzt – nicht zuletzt in München. Die
deutsche „Staatsräson“ verteidigt vehement das Existenzrecht
Israels und rückt Positionen in den Bereich des
„Antisemitismus“, die der Außenpolitik, der Militarisierung
und dem erneuten Großmachtstreben der Bundesrepublik
entgegenstehen. Die nach wie vor höchst notwendige Kritik
des Antisemitismus muss sich diesem demagogischen
»Anti-Antisemitismus« widmen. (mehr)
Ort: Bellevue di
Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München

Frauen in Schwarz
Die Frauen in
Schwarz und Aktive für einen Gerechten Frieden in
Nahost halten ihre Mahnwachen weiter an jedem 2. und
4. Freitag im Monat ab (mehr).
Die nächsten Termine sind:
- 09.10., 13:00 – 14:00 Uhr,
Karlsplatz (Stachus)
- 23.10., 13:00 – 14:00 Uhr,
Marienplatz

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