MartinLiebe Leserinnen und Leser,

der Oktober beginnt wieder mit den Demos der Friedensbewegung. Wie im Vorjahr finden sie in Berlin und Stuttgart statt. Berlin gönnt sich dazu schon am 2. Oktober eine Großveranstaltung unter der Überschrift "Unzwingbar - Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht" (https://www.unzwingbar.de/)
Mit Wigbert Tocha, Clemens Ronnefeldt und Ruth Aigner wollen wir uns Wigberts neues Buch "Friedenstüchtig werden - Überredung zum Pazifismus" am 14.Oktobr im EineWeltHaus anschauen. Kommt also zahlreich.
Und dann wie jedes Jahr im Oktober hält die deutsche Sektion wieder ihre Delegiertenversammlung auf dem Hintergrund geringerer Mittel, wie das schon in der digitalen Zeitschrift zum Ausdruck gebracht wurde. Hier wird wohl auch über eine moderate Erhöhung der Mitgliedsbeiträge geredet werden.
Gleich zu Beginn des Septembers wurde unsere neue Wanderfriedenskerze, die wiederum Schwester Katharina aus dem Dachauer Karmel gestaltet hat, mit anderen Wanderfriedenskerzen im Frankfurter Dom auf die Reise geschickt. Sie kann über muenchen@paxchristi.de ausgeliehen werden. Begleitmaterialen zum Thema der Wanderfriedenskerze können vom Diözesanverband Rhein-Main bezogen werden.

Ich hoffe, Sie finden in diesem Newsletter die eine oder andere interessante Veranstaltung
Ihr/Euer Martin Pilgram,
Vorsitzender von pax christi im Erzbistum München und Freising


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02. Oktober 2026, 16:00, 18:00 Uhr
Friedenszeichen
Das Geschäft mit dem Krieg

Friedenszeichen30 Minuten Texte, Klänge, Schweigen
Seit vielen Jahren engagiert sich pax christi dafür, Rüstungsexporten aus Deutschland einen Riegel vorzuschieben. pax christi hat deshalb gemeinsam mit anderen Organisationen aus der Friedensbewegung, der Menschenrechtsbewegung und der Entwicklungszusammenarbeit die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ ins Leben gerufen, die seit vielen Jahren durch vielfältige Aktionen auf das Problem der Rüstungsexporte aufmerksam macht. 

„Rüstungsgüter sind … keine Waren wie andere. Sie sind Ausdruck grundlegender Sicherheitsprobleme. Aufgrund ihrer teils enormen Zerstörungsgewalt sind sie hochgradig legitimationsbedürftig und erfordern daher eine besondere Kontrolle. So sind diese hoch ambivalenten Mittel ein moralisches Übel, an das man sich nicht gewöhnen darf, sondern auf dessen Verringerung hingewirkt werden muss.“ Friede diesem Haus, Deutsche Bischofskonferenz, 2024

Ort: Erding Schrannenplatz (16:00), Dorfen, Unterer Markt (18:00)

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3.Oktober 2026, 13:00 Uhr

Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!
Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!
13.00 Uhr Kundgebung Schlossplatz Stuttgart,
ca. 14.00 Uhr Demozug durch Stuttgart,
ca. 15.00 Uhr Abschlusskundgebung Schlossplatz.
Flyer und Plakate stehen ab sofort zum Bestellen oder Download bereit.
Aufruf für die Demonstration am 3. Oktober 2026:
aktuelle und weitere Infos siehe https://friedensdemo0310.org
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13. Oktober 2026, 18:00 Uhr
Friedensgottesdienst

Bonifazpax christi lädt ein zum monatlichen Friedensgottesdienst in der Krypta von St. Bonifaz. Im September wird Luitgard Golla-Fackler den Gottesdienst mit uns feiern.

Nach dem Gottesdienst können wir uns wieder im Pfarrzentrum von St. Bonifaz treffen. (mehr)

Ort: St. Bonifaz, Krypta, München, Karlstr. 34

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14. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Friedenstüchtig werden - Plädoyer für den Pazifismus

TochaBuchvorstellung und Gespräch mit Wigbert Tocha, Clemens Ronnefeldt und Ruth Aigner. Der Bellizismus ist mit Macht zurück. Kriegsdenken und Kriegshandeln bestimmen die Politik in einem erschreckenden Ausmaß. Kriegskonformismus breitet sich aus. (mehr)

Ort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstraße 80/Rückgebäude, Großer Saal

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23.-25. Oktober 2026
pax christi Delegiertenversammlung

Altenbergpax christi - Deutsche Sektion e.V. tagt wieder in Altenberg

Vom 23. - 25. Oktober tagt die pax christi-Delegiertenversammlung wieder in Haus Altenberg in Odenthal. 
Weitere Informationen folgen noch. Wer auf die Delegiertenversammlung mitfahren möchte, melde sich bitte unter muenchen@paxchristi.de

Ort: Jugendbildungsstätte Haus Altenberg, Ludwig-Wolker-Straße 12, 51519 Odenthal

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was Sie/Dich sonst noch interessieren könnte:

01. - 03. Oktober 2026
Lange Nach der Demokratie in Starnberg

AbschiebungDemokratie lebt vom Mitmachen, vom Zuhören und vom gemeinsamen Ringen um gute Lösungen. Genau dazu lädt die „Lange Nacht der Demokratie“ vom 1. bis 3. Oktober 2026 in Starnberg ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – mit Diskussionen, Workshops, Musik, Film, Mitmachaktionen und Begegnungen. Die „Lange Nacht der Demokratie“ ist ein bayernweites Projekt des Wertebündnis Bayern. In Starnberg wird sie von der vhs StarnbergAmmersee, dem Starnberger Dialog für friedliches Zusammenleben und dem Kreisjugendring Starnberg gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern organisiert. Schirmherr ist Landrat Stefan Frey.
Das vollständige Programm finden Sie im online unter:
https://www.vhs-starnbergammersee.de/lange-nacht-der-demokratie

Kurzüberblick Gesamtprogramm:
• 1. Oktober:
Auftakt „Fairplay im Sport – Fairplay für die Demokratie“, Schlossberghalle Starnberg
• 2. Oktober:
Aktionstag mit zahlreichen Veranstaltungen, Workshops, Jugendangeboten, Kino, Demokratiemeile und Big-Band-Konzert der Musikschule
• 3. Oktober:
Kino, Demokratiekirche, Kanzelrede, Orgelkonzert und Begegnung in der Friedenskirche

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02. Oktober 2026, 18:30 Uhr
Age against Abschiebung
Das Solifestival

AbschiebungDer Bayerische Flüchtlingsrat lädt ein, mit euch dieses Jahr gleich drei Jubiläen zu feiern!

40 Jahre Bayerischer Flüchtlingsrat: Seit 1986 macht der Bayerische Flüchtlingsrat sich als Menschenrechtsorganisation stark für die Rechte von Geflüchteten und Migrant*innen. 

30 Jahre rage against abschiebung: 1996 fand das erste Mal das Soli-Festrival statt und ist seitdem das größte regelmäßig stattfindende antirassistische Festival im süddeutschen Raum, veranstaltet vom Bayerischen Flüchtlingsrat.

20 Jahre Hinterland Magazin: Eine ehrenamtlich tätige Redaktion aus Expert*innen, Engagierten, Journalist*innen und Medienschaffenden berichtet seit 2006 mit insgesamt 60 Ausgaben über flucht- und migrationsspezifische Themen. (mehr)

Ort: Feierwerk Kranhalle, Hansastr. 39-41 81373 München

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02. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Meinungsfreiheit, Populismus, Verfassungsgrenzen
Menschenwürde und Grundgesetz in der aktuellen Debatte

Bundestag„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – kaum ein Satz prägt das Selbstverständnis der Bundesrepublik stärker als Artikel 1 des Grundgesetzes. Doch welche Bedeutung hat dieser Verfassungsgrundsatz in einer Zeit, in der über die Grenzen der Meinungsfreiheit, den Umgang mit populistischen Bewegungen und die Rolle des Verfassungsschutzes intensiv gestritten wird? Georg M. Oswald geht der Entstehungsgeschichte nach und richtet den Blick zugleich auf aktuelle Debatten: Wie weit reicht die Meinungsfreiheit? Und wie lässt sich eine offene Gesellschaft gegen ihre Feinde verteidigen, ohne ihre eigenen Prinzipien zu gefährden? (mehr)

Georg M. Oswald arbeitet als Schriftsteller und Jurist in München. Seine Romane und Erzählungen zeigen ihn als gesellschaftskritischen Schriftsteller, sein erfolgreichster Roman "Alles was zählt", ist mit dem International Prize ausgezeichnet und in zehn Sprachen übersetzt worden. Zuletzt erschien von ihm u.a. der Roman "Vom Geist der Gesetze".

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Ort: Münchner Volkshochschule, Einsteinstraße 28, 81675 München

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05. Oktober 2026, 12:30 Uhr
Algorithmen, KI und Social Media: Wie kann ein kompetenter Umgang mit digitalen Medien gelingen?

AlgorithmenAltersgrenzen und Verbote für soziale Medien werden derzeit breit diskutiert. Doch helfen solche Maßnahmen beim Umgang mit den Herausforderungen digitaler Medien oder verlagern sie diese nur? Vor diesem Hintergrund beschäftigen wir uns mit der Frage, wie eine bewusste Nutzung digitaler Medien gelingen kann und welche Rolle Medienkompetenz dabei spielt.

Dr. Larissa Leonhard ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München und beschäftigt sich in ihrer Forschung unter anderem mit der Medienkompetenz Jugendlicher in zunehmend durch Algorithmen und KI geprägten Medienumgebungen.

Nach dem Impuls freuen wir uns auf Ihre Fragen und einen spannenden Austausch!

Die Online Reihe Lunch & Learn von Domberg-Akademie und Münchner Bildungswerk bietet wertvolles Wissen zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen in kompakter Form - direkt auf den Mittagstisch. 

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Ort: online

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05.Oktober 2026, 18:00 Uhr
Nicht neutral!
Zum Mythos des Neutralitätsgebots für Vereine

KellyVereine und Organisationen, die sich demokratisch positionieren oder einsetzen. sind aktuell verstärkt Angriffen ausgesetzt. Sie sehen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, gegen ein vermeintliches Neutralitätsgebot zu verstoßen. Auch wenn es kein Neutralitätsgebot für Vereine gibt, argumentieren rechtsautoritäre und konservative Akteur*innen immer wieder damit. Sie begründen so die Streichung von Fördergeldern für politisch missliebige Projekte.

Spätestens seit der Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Fraktion im Februar 2025 zu verschiedenen gemeinnützigen Vereinen und der darauffolgenden öffentlichen Debatte ist vielerorts Verunsicherung spürbar: Was dürfen gemeinnützige Organisationen sagen – und was (angeblich) nicht?

In unserer Veranstaltung möchten wir über den Mythos Neutralität sprechen. Ziel ist es, Vereinen Informationen an die Hand zu geben, die ihnen mehr Sicherheit in ihrer gesellschaftspolitischen Positionierung ermöglichen.

Dabei möchten wir unter anderem folgenden Fragen nachgehen:

  • Warum sind Vereine für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar?
  • Was bedeutet Neutralität – und wer muss wem gegenüber wir neutral sein?
  • Wie können sich Vereine und andere Akteure der Zivilgesellschaft demokratisch positionieren?
  • Was bezweckt die Forderung von Neutralität gegenüber Vereinen politisch?

Bei dieser Veranstaltung geben wir Antworten auf diese Fragen und möchten klarstellen und ermutigen: Eine demokratische Gesellschaft ist nichts Neutrales und für die allermeisten Akteure gibt es kein „Neutralitätsgebot“, sondern ein Demokratiegebot. Zivilgesellschaft und Engagement sollen sich an der Menschenwürde, den Grundrechten und der Vielfalt ausrichten.(mehr)

Mit:Tillmann Schröder , M.A. Politikwissenschaften, Bildungsreferent Heinrich Böll Stiftung RLP

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Ort: online

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07. Oktober 2026, 18:30 Uhr
TikTok, X und Co.
Meinungsfreiheit vs. Manipulation

TiktokSeit Jahren ist die Nutzung von Social Media Plattformen aus der Arbeitswelt und dem privaten Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Social Media löst zunehmend die klassischen Medien wie Zeitungen, Radio und Fernsehen als Informationsquelle ab. Doch sind diese Informationen genauso verlässlich, wie die Informationen aus den herkömmlichen Medien? Algorithmen und Künstliche Intelligenz bestimmen die Inhalte, die die Nutzerinnen und Nutzer der Plattformen zu sehen bekommen.

Weltweit nutzen Staaten, Parteien und Personen in Regierungsverantwortung diese Netzwerke, um zu kommunizieren und ihre Politik und Programme zu erklären. Insbesondere populistischen und extremistischen Akteuren bieten Social Media Plattformen eine Bühne, um ihre Inhalte und auch Fake News zu verbreiten. Für Verwenderinnen und Verwender der Social Media Apps wird es aufgrund der (vorausgewählten) Informationsfülle zusehends schwieriger, wahre von falschen Informationen zu unterscheiden. Eine weitere Gefahr liegt darin, dass der Besitz der Plattformen mittlerweile in den Händen einiger weniger Milliardäre liegt. Vor allem ökonomische Interessen bestimmen, wie die Algorithmen der Plattformen programmiert werden und ob Inhalte auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden.

Stellen Social Media Plattformen inzwischen eine Gefahr für die Demokratie dar? Muss die „Meinungsfreiheit“ auf den Plattformen begrenzt werden und welche Regulierungen sind denkbar, notwendig und sinnvoll? Und nicht zuletzt: sollte es Altersbeschränkungen für die Nutzung der verschiedenen Plattformen durch Kinder und Jugendliche geben? (mehr)

mit: Prof. Dr. Alexandra Borchardt, Julia Engelsmann, Jan Ippen, Vivian Pein, Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher

Anmeldung

Ort: Katholische Akademie in Bayern,  und Livestream on YouTube

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07. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus

ThonfeldVor über 90 Jahren, am 30. Januar 1933, übernahmen die Nationalsozialisten in Deutschland die Regierung. Sie etablierten eine terroristische Diktatur und entrechteten, verfolgten und ermordeten Millionen von Menschen. Bei der Durchsetzung und Sicherung der nationalsozialistischen Herrschaft spielten die Konzentrationslager (KZ) eine zentrale Rolle. Heute kennen viele Menschen die Namen der großen Konzentrations- oder Vernichtungslager wie Buchenwald oder Auschwitz, aber nur wenige haben schon einmal von frühen Konzentrationslagern wie Osthofen oder Breitenau gehört.
Die frühen Konzentrationslager wurden in den ersten Monaten der NS-Diktatur eingerichtet und teils schon nach wenigen Wochen oder Monaten wieder geschlossen. Das nationalsozialistische Regime erprobte dort Instrumentarien der Gewalt. Der Weg in den millionenfachen Massenmord war damit noch nicht vorgezeichnet, aber geebnet. Die frühen Konzentrationslager markierten den Auftakt des Terrors. (mehr)

Referent: Dr. Christoph Thonfeld, stellvertretender Leiter der KZ-Gedenkstätte Dachau

Ort: Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte (Zugang am Abend nur über Karmel Heilig Blut, Alte Römerstraße 91, 85221 Dachau)

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10. Oktober 2026, 14:00 Uhr
Frieden leben, Vielfalt feiern!
25 Jahre Eine WeltHaus München

EWHEs erwartet Euch ein vielfältiges Programm für Groß und Klein: Infoshops, Workshops, Clown-Show, Tanz, länderspezifisches Essen, Tombola, ein musikalisches Abendprogramm und vieles mehr.

Mehr Infos zum Programm gibt es hier. mit dem Flyer zum Fest.

Kommt vorbei mit Familie, Freund*innen und Bekannten - wir feiern bei jedem Wetter!

Gerne die Einladung auch weiterleiten.

Wir freuen uns auf Euch und auf einen unvergesslichen Tag voller Begegnung, Freude und Gemeinschaft. (mehr)

Ort: EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, 80336 München
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18. Oktober 2026, 14:30 Uhr
Hoffnung wagen
12. Pasinger Friedensweg

Pasinger FriedenswegManchmal genügt ein kleiner Funke, um die Dunkelheit zu durchbrechen. Ein Gedanke, ein Wort, ein Schritt - und es öffnet sich ein Raum, in dem Neues möglich wird. Hoffnung beginnt oft unscheinbar. Und doch hat sie die Kraft, unser Denken, unser Miteinander und vielleicht sogar unsere Welt zu verändern.
Beim 12. Pasinger Friedensweg möchten wir in einer von Ungewissheit, Angst und Spannungen geprägten Zeit gemeinsam „Hoffnung wagen". An
den einzelnen Stationen erwarten uns Impulse, Musik, Symbole und
persönliche Geschichten, die dazu einladen, innezuhalten, Perspektiven zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen.
neue
Denn am Ende zählt nicht, welcher Religion oder Kultur wir angehören, sondern wie wir miteinander leben: Ob wir füreinander ein Herz haben, uns als Teil einer gemeinsamen Menschheitsfamilie verstehen und uns von der Hoffnung bewegen lassen - als Kraft gegen Resignation und als Mut, im Vertrauen auf Gott für Frieden und Gerechtigkeit einzustehen.
Wir laden Sie herzlich ein, den 12. Pasinger Friedensweg mit uns zu gehen.

Startpunkt: katholische Pfarrkirche St Wolfgang, Pippinger Straße 51 in 81245 München

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20. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Gefährliche Bildung
Verschwörungsideologisch-antisemitische Risiken und Nebenwirkungen

RusslandRechte Esoterik hat in den letzten Jahren zunehmend Einfluss auf viele gesellschaftliche Bereiche gewonnen, darunter auch auf das Bildungswesen. Sie verknüpft alternative Bildungsansätze mit ideologischen Inhalten, die antisemitische, völkische und verschwörungsideologische Weltbilder transportieren. Die Bildungsforscherin Rita Nikolai und der Weltanschauungsexperte Matthias Pöhlmann analysieren diese Entwicklungen, sie zeigen die Gefahren insbesondere für die Schule als Ort demokratischer Bildung und entwickeln Strategien zur Prävention. (mehr)

Moderation:
Pfr. Reiner Schübel, Studienleiter für Theologie, interreligiöser Dialog, Ökumene und Gesellschaft an der Evangelischen Akademie Tutzing

mit Prof. Dr. Rita Nikolai, Professorin für Pädagogik mit Schwerpunkt, Vergleichende Bildungsforschung, Universität Augsburg

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Ort: Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München

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22. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Das Vermächtnis des 20. Juli 1944
Stauffenberg und seine Familie

RusslandAm 20. Juli 1944 scheiterten die intensiv vorbereiteten Umsturzpläne, das Terrorregime der Nationalsozialisten zu überwinden. Claus Schenk Graf von Stauffenbergs Versuch, Hitler zu töten, war misslungen. Es folgte eine Welle von Verhaftungen und Hinrichtungen vieler Beteiligter mit drastischen Auswirkungen auf deren Familien. Die historische Bedeutung des 20.Juli 1944 liegt darin, dass sich bei Gelingen des Umsturzes der Lauf der Geschichte hätte ändern können. Zeitlose Bedeutung hat zudem das Erbe der Widerstandskämpfer und damit die moralische Dimension des Versuches, Tyrannei und Gewaltherrschaft zu beenden.(mehr)

Referentin: Sophie von Bechtolsheim, eine Enkelin Stauffenbergs und selbst Historikerin, berichtet über ihre Großeltern Nina und Claus und das Vermächtnis des 20. Juli 1944.

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Ort: Aula des Gymnasiums Seligenthal, Landshut Bismarckplatz 14 84034 Landshut

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22. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Russland
Eine deutsche Erfindung

RusslandSeit 2022 führt Russland einen offenen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Dennoch blicken in Deutschland immer noch viele Menschen überraschend positiv auf das Land – auch im Westen. Dabei geht es weniger um ein Abbild des realen historischen oder gegenwärtigen Russlands, sondern um die Idee „Russland“. Sie dient als Projektionsfläche für Hoffnungen, Ängste und Erwartungen und hat oft mehr mit innerdeutschen Debatten und Befindlichkeiten zu tun als mit dem östlichen Nachbarn selbst. Warum ist das so? Gwendolyn Sasse sucht nach Erklärungen und zeigt, wie die Deutschen sich ihr Russland erfanden. (mehr)

Prof. Dr. Gwendolyn Sasse ist Direktorin des Zentrums für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) in Berlin und Einstein-Professorin für Vergleichende Demokratie- und Autoritarismusforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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Ort: Online via Zoom

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28. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Wie man Populisten besiegt - Gegen den liberalen Defätismus

PopulistenEine Veranstaltung für alle, die wissen wollen, wie man der autoritären Welle entkommen kann.

Die Bundestagswahl hat gezeigt: die Mitte schrumpft, die Ränder erstarken. Die AfD ist nun die zweitstärkste Kraft im Parlament. Während in vielen europäischen Staaten rechtskonservative Parteien auf dem Vormarsch sind, zerstört der wiedergewählte Donald Trump nicht nur die Demokratie, sondern auch die Institutionen des Staates – im Namen der einfachen Leute, die sich angeblich durch irreguläre Migration und »woke« Eliten bedroht sehen. Blüht uns in vier Jahren etwas Ähnliches? Karolina Wigura zeigt an Brasilien, den USA, Polen und der Slowakei, was geschieht, wenn Populisten wiedergewählt werden oder aber liberale Demokraten zurück an die Regierung gelangen. Eine Veranstaltung für alle, die wissen wollen, wie man der autoritären Welle entkommen kann. (mehr)


Prof. Dr. Karolina Wigura ist eine polnische Soziologin, Ideenhistorikerin und Journalistin

anmelden

Ort: online - über zoom

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29. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Linker Antisemitismus« – Zur Kritik eines Kampfbegriffs
Buchvorstellung und Diskussion mit Gerhard Hanloser

Pasinger FriedenswegDie Behauptung, es gäbe einen gefährlichen »linken Antisemitismus«, erfuhr nach dem 7. Oktober eine drastische Verschärfung. Was bislang noch ein Diskurs war, der mit Konstruktionen, Unterstellungen und Lügen operierte, wurde verpolizeilicht. Der Vorwurf zielt auf antiimperialistisch, antikolonial oder menschenrechtlich eingestellte Linke. Wer die deutsche Staatsräson nicht teilt und andere Lehren aus NS-Geschichte, vergangener Verfolgungspraxis und Völkermord zieht, sieht sich moralischer Verdammung, zuweilen Verfolgung ausgesetzt – nicht zuletzt in München. Die deutsche „Staatsräson“ verteidigt vehement das Existenzrecht Israels und rückt Positionen in den Bereich des „Antisemitismus“, die der Außenpolitik, der Militarisierung und dem erneuten Großmachtstreben der Bundesrepublik entgegenstehen. Die nach wie vor höchst notwendige Kritik des Antisemitismus muss sich diesem demagogischen »Anti-Antisemitismus« widmen. (mehr)

Ort: Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München

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  • Frauen in Schwarz

    Die Frauen in Schwarz und Aktive für einen Gerechten Frieden in Nahost halten ihre Mahnwachen weiter an jedem 2. und 4. Freitag im Monat ab (mehr). Die nächsten Termine sind:

    • 09.10., 13:00 – 14:00 Uhr, Karlsplatz (Stachus)
    • 23.10., 13:00 – 14:00 Uhr, Marienplatz

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  • und natürlich unsere Infokanäle im Internet:

    Und wenn Sie selbst etwas entdecken, was Ihnen interessant erscheint, teilen Sie es uns bitte mit: muenchen@paxchristi.de

     

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    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

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